Mediation Köln Süd
Der Weg zur gemeinsamen Konfliktlösung
Der gemeinsame Weg
lässt starre Positionen zurück und nimmt die wahren Interessen der Beteiligten in den Blick.
Das Ziel der Beilegung einer Auseinandersetzung wird häufig schon in einer Sitzung erreicht.
Vorteile der Mediation
Kostenreduzierung
Zufriedenheit
Zeitersparnis

Bernd Tillmann-Gehrken
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Köln und Münster und anschließendem Referendariat in Köln war ich bis April 2018 als Richter tätig. An der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ich im Jahr 2009 als Mediator zertifiziert. In den Jahren 2009 bis 2018 war ich neben dem Hauptamt als Güterichter mit der gerichtsinternen Mediation befasst. Seit 2019 bin ich niedergelassenener Rechtsanwalt und Mediator.
Themengebiete der Mediation
Konfliktpotenziale im Bau- und Nachbarrecht
Wehe, wenn der Nachbar baut. „Die Grenzabstände sind nicht eingehalten!“ Unser Grundstück wird völlig verschattet!“ etc..
Kommt es zur gerichtlichen Auseinandersetzung, müssen mitunter teure Gutachten eingeholt werden. Eine vorläufige Stilllegung der Baustelle verzögert die Fertigstellung. Die Baukosten steigen rasant. Die Mediation bietet hier unschätzbare Vorteile. Schon im Vorfeld möglicher Auseinandersetzungen lassen sich die Probleme in kurzer Zeit aus der Welt schaffen.


Streit in der Eigentümergemeinschaft
Wer Eigentümer einer Eigentumswohnung ist, weiß, wie streitbehaftet eine Eigentümergemeinschaft sein kann. Alle gegen einen, einer gegen alle, einige gegen den Rest. „Wieso soll denn die Schließanlage erneuert werden, ich sehe nicht ein, dass ich dafür bezahlen soll.“, „Das Schwimmbad kostet zu viel Geld“, „Die Verwaltung taugt nichts, sie muss weg“.
Unstimmigkeiten zwischen Mieter und Vermieter
Die Meinungsverschiedenheiten sind vielfältig. „Ist die Mieterhöhung rechtmäßig?“ Die Wohnung hat Mängel, ich mindere die Miete.“

Probleme zwischen Mietern
Trittschall, Kinderlärm, Hausmusik sind nur einige Stichworte, die das mitunter belastete Verhältnis untereinander kennzeichnen. Ein entspanntes Gespräch mit Hilfe eines neutralen Mediators sorgt für Befriedigung. Gemeinsam werden Wege für ein gutes Miteinander gefunden.
Ärger mit Handwerkern
Auch der Streit mit Handwerkern oder mit dem Architekten kann Gegenstand einer Mediation sein.


Auseinandersetzungen im Arbeitsleben
Durch Veränderungen im Betriebsablauf oder im Team können zwischen den Beteiligten scheinbar unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten entstehen.
Die Frage der Betriebsnachfolge wirft oft große Probleme auf.
Hier führt eine Mediation zu nachhaltigen Lösungen.
Endstation Trennung
Sie wollen die Scheidung einverständlich regeln? Über die Zeiten der Kinderbetreuung oder die finanziellen Folgen finden Sie aber keine Einigung?
Das strukturierte Gespräch im Rahmen einer Mediation wird Ihnen helfen, diesen quälenden Prozess zu beenden und eine gute Lösung zu erarbeiten.


Mediation in vielen anderen Lebenslagen
Die Konstellationen möglicher Konflikte sind nahezu unbegrenzt.
Ablauf der Mediation

1. Verfahrensregeln werden ausgehandelt
Zu Beginn der Mediation werden organisatorische Fragen gemeinsam geklärt. Der Mediator wirkt darauf hin, trotz der bestehenden Konfliktlage die gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen und die Mediationsverhandlung vor diesem Hintergrund ohne lautstarke Beschimpfungen und aggressive Schuldzuweisungen zu führen.

2. Themen, Ansprüche und Positionen werden geschildert
In dieser Phase der Mediation erhalten die Beteiligten die Möglichkeit, den Sachverhalt aus ihrer Sicht umfassend zu schildern. Naturgemäß fallen diese Schilderungen in Konfliktfällen recht verschieden aus. Hier gilt es, den Streit über die vermeintliche „Wahrheit“ jedenfalls an dieser Stelle nicht zu führen, vielmehr den jeweils anderen ausreden zu lassen.

3. Interessen der Medianten werden erarbeitet
Die Erarbeitung der Interessen ist das Kernstück, erfahrungsgemäß aber auch die schwierigste Phase der Mediation. Es geht um Verständnisaufbau und Schwerpunktfindung. Die Themen werden vertieft, unterschiedliche Wahrnehmungen, Bedürfnisse, Wünsche und Ziele werden geäußert und anerkannt. Missverständnisse und Verletzungen kommen zur Sprache.

4. Lösungsmöglichkeiten werden gemeinsam entwickelt und verhandelt
Wenn die Medianten überzeugt sind, dass alles Notwendige geklärt ist, die Interessen formuliert und verstanden wurden, kann mit der Sammlung von Lösungsideen begonnen werden. Die Medianten sammeln und entwickeln Optionen – Ideen, Möglichkeiten, Alternativen – in Form eines Brainstormings, bei dem Kreativität und Quantität im Vordergrund stehen.

5. Abschließende Vereinbarung wird getroffen und vom Mediator fixiert
Die gefundene Lösung wird fixiert, d. h., vom Mediator niedergeschrieben. Die Gestaltung der Vereinbarung wird erarbeitet und die Umsetzung sichergestellt. Das Ergebnis wird schriftlich ausformuliert und auch von den Medianten angenommen, d. h., unterzeichnet. Die Mediation wird sozusagen mit einem symbolischen Akt beendet.
Grundsätze der Mediation
Die Mediation ist bestimmt von wichtigen Grundsätzen, die vor Beginn des Verfahrens besprochen werden und die Bestandteil des Mediationsvertrages zwischen den Parteien und dem Mediator sind.
Respekt
Die Medianten gehen respektvoll miteinander um.
Freiwilligkeit
Die Teilnahme an der Mediation ist freiwillig. Alle Beteiligten – auch der Mediator – können die Mediation jederzeit beenden.
Informiertheit
Den Medianten stehen alle entscheidungsrelevanten Informationen zur Verfügung.
Vertraulichkeit
Die Beteiligten verpflichten sich, im Mediationsvertrag sämtliche Informationen und Themen in der Mediation vertraulich zu behandeln und keine Informationen nach außen zu geben.
Allparteilichkeit
Der Mediator steht als Vermittler auf keiner Seite und räumt allen Beteiligten gleich viel Raum ein.
Selbstverantwortung
Die Medianten halten das Steuer in der Hand und treffen in eigener Sache selbständig Entscheidungen.

